Modulare Oberstufe

 

Grundsätze

          Geltungsbereich

  • an dreijährigen mittleren und
  • höheren Schulen
  • ab der 10. Schulstufe

          Ziel

  • Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung, um die Schullaufbahn kurz und effizient zu gestalten; das Wiederholen einer Klasse findet nur mehr in Ausnahmefällen statt

          Zeugnisse

  • 9. Schulstufe – Schulnachricht und Jahreszeugnis
  • ab 10. Schulstufe – Semesterzeugnisse bei negativer Beurteilung – Semesterprüfungen über negativ beurteilte Kompetenzen und Lehrstoff


Generelles Aufsteigen mit maximal zwei Nicht genügend/Nicht beurteilt höchstens einmaliges Aufsteigen auch mit drei Nicht genügend/Nicht beurteilt (Leistungsprognose)

Frühwarnsystem (Leistungssituation), Fördermaßnahmen, individuelle Lernbegleitung, Semesterprüfung

Semesterzeugnis

  • Bei Beurteilung mit Nicht Genügend – Beiblatt zum Semesterzeugnis, auf dem die Kompetenzen (Bildungs- und Lehraufgaben) und der Lehrstoff angeführt sind, die für die negative Beurteilung maßgeblich waren.

Frühwarnung und individuelle Lernbegleitung

  • Frühwarnung – Anpassung an Semestergliederung; ab November bzw. ab April Information über Leistungsstand, Einladung zu beratendem Gespräch, Vereinbarung über erarbeitete, maßgeschneiderte Fördermaßnahmen
  • Individuelle Lernbegleitung – ab dem dritten Semester (= erstes Semester der zweiten Klassen) zur Umsetzung vereinbarter Fördermaßnahmen

 

Anzahl der Nicht Genügend  bzw. Nicht beurteilt

 

Wintersemester

 

Semesterprüfung (1. Antritt)

Anzahl der Nicht Genügend ist nicht beschränkt

 

1. Wiederholungsprüfung (2. Antritt)

Mindestens vier Wochen nach der  Semesterprüfung, spätestens im folgenden Wintersemester

 

2. Wiederholungsprüfung (3. Antritt)

Mindestens vier Wochen nach der  1. Wiederholungsprüfung, spätestens im folgenden Wintersemester

Prüfervorschlag durch Schüler/in möglich.

 

3. Wiederholungsprüfung (4. Antritt)

„Parkplatz“: insgesamt in max. drei Pflichtgegenständen zwischen Beurteilungskonferenz und Klausurprüfung - 5. Jahrgang der HLW.

 

Sommersemester

Semesterprüfung (1. Antritt)

Max. zwei übriggebliebene Nicht Genügend (einmalig max. drei Nicht Genügend) lt. § 23a Abs. 3 SchUG, § 23a Abs. 7 SchUG

 

1. Wiederholungsprüfung (2. Antritt)

Mindestens vier Wochen nach der  Semesterprüfung, spätestens im folgenden Wintersemester

 

2. Wiederholungsprüfung (3. Antritt)

Mindestens vier Wochen nach der  1. Wiederholungsprüfung, spätestens im folgenden Wintersemester

Prüfervorschlag durch Schüler/in möglich.

 

3. Wiederholungsprüfung (4. Antritt)

„Parkplatz“: insgesamt in max. drei Pflichtgegenständen zwischen Beurteilungskonferenz und Klausurprüfung - 5. Jahrgang der HLW.