Mein Praktikum im Haus FranzisCa

Ich absolviere mein Praktikum im Frauenwohnhaus und der Notschlafstelle für Frauen mit ihren Kindern in Not im Haus FranzisCa. Das Ziel ist, Unterstützung und Hilfe für Frauen in dieser schweren Zeit zu bieten.

Die Notschlafstelle dient als kurzzeitige Unterkunft für 14 Frauen und 16 Kinder und es wird ihnen das Nötigste zum Leben zur Verfügung gestellt. Der Unterschied zu anderen Notschlafstellen ist aber, dass sie sich dort den ganzen Tag aufhalten dürfen. Das Frauenwohnhaus nimmt insgesamt 60 bis 70 Asylwerberinnen auf und sie haben einen Anspruch auf psychische, medizinische und rechtliche Betreuung. Es werden auch Deutschkurse, Workshops und Kinderausflüge angeboten.

Mein Praktikum ist sehr abwechslungsreich, denn es gibt jede Woche etwas anderes zu erledigen. In der Früh mache ich erstmal einen Rundgang durch die Notschlafstelle, um die Frauen zu wecken und nachzusehen, ob alles passt. Danach helfe ich bei verschiedenen Aktivitäten wie zum Beispiel beim Ausräumen von Zimmern oder beim Begleiten von Frauen zu ihren jeweiligen Terminen. Natürlich bekomme ich auch einen Einblick in das Leben der Bewohnerinnen und erfahre, was sie schon alles erlebt haben. Jede hat eine schwere Vergangenheit, weshalb ich es gut finde, dass es Einrichtungen wie diese gibt. Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit habe, ein Praktikum wie dieses zu machen, da man sehr viel dabei lernen kann.

Denise Konrath, 3A

Mein Praktikum in der LH Fürstenfeld

Ich besuche jeden Donnerstag die Einrichtung der Lebenshilfe Fürstenfeld und dabei lerne ich die einzelnen Klientinnen und Klienten näher kennen. Die LH Fürstenfeld wird in zwei Bereiche eingeteilt: Wohnhaus und Tageswerkstätte. Ich bin in der Tageswerkstätte tätig, wo es die verschiedensten Gruppen gibt. Es gibt eine Tongruppe, eine Holzgruppe, eine Kreativgruppe und noch viele mehr. In meinem Praktikum darf ich jeden Donnerstag eine andere Gruppe besuchen, je nachdem wo ich gerade gebraucht werde. Mir macht die Arbeit mit den beeinträchtigten Personen großen Spaß, da immer etwas zu tun ist. Jedes Jahr zu Weihnachten wird ein Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe veranstaltet, wo selbstgebastelte Dekorationen verkauft werden. In meinem Praktikum bastle ich mit den Klientinnen und Klienten an dieser Deko. Weiters helfe ich auch oft beim Zubereiten des Essens mit. Zusammen decken wir dann die Tische und bereiten alles vor, damit wir gemeinsam das Mittagessen essen können. Ich finde es gut, dass ich Einblick in diese Arbeit bekomme, weil ich sehr viele neue Erfahrungen sammeln kann, die mir bei meiner späteren Berufsauswahl helfen.

Alina Orthofer, 3A


Mein Praktikum in der Volksschule Premstätten

Seit Anfang dieses Schuljahres bin ich jeden Donnerstagvormittag in einer ersten Klasse der Volkschule Premstätten. Mit viel Freude und Begeisterung stehe ich den Kindern beim Lernen zur Seite. In kleinen Gruppen übe ich mit ihnen zu lesen, zu zählen oder zu rechnen. Auch im Unterrichtsgegenstand Werken helfe ich, die kreativen Ideen der Jungs und Mädchen umzusetzen. Meine Aufgabe als Praktikantin ist es auch, die schwächeren Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und ihnen spielerisch das Lernen zu erleichtern.

Gemeinsam haben wir viel Spaß und freuen uns über die kleinen und großen Erfolge. Die Freude und Motivation der Kinder ist so ansteckend, dass ich dieses positive Grundgefühl auch mit nach Hause nehme. Jedoch kann ich auch Fähigkeiten wie Geduld, Einfallsreichtum oder Konsequenz für mein weiteres Leben mitnehmen. Ich lerne auch viel über den generellen Umgang mit Kindern und über verschiedene Lehrmethoden und Integration in Schulen.

Laura Ruprecht, 3A

 

 

Praktikum in einer Integrationsklasse in der Landessonderschule Hirtenkloster

Ich arbeite jeden Donnerstag in einer Integrationsklasse, die noch dazu auch eine Familienklasse ist. Das heißt, dass mehrere Altersstufen in einer Klasse sind und manche Kinder in dieser Klasse eine Beeinträchtigung haben. Die Kinder haben jeden Donnerstag Mathematik und Deutsch. Die Stunden werden aber nicht als Frontalunterricht abgehalten, sondern in einer Art Freiarbeit, wo die Kinder Arbeitsaufträge bekommen, welche sie dann am Ende dieser Stunde fertig haben müssen. Meine Aufgabe besteht meistens darin, dass ich den beeinträchtigen Kindern etwas vorlese oder mit ihnen Mathe oder Deutsch mache. Wenn aber Lernassistentinnen und Lernassistenten für die Kinder da sind oder sie für Therapien abgeholt werden, helfe ich den anderen Kindern bei ihrer Freiarbeit. In der Pause gehe ich mit den Schülerinnen und Schülern in den Hof. Danach haben sie meistens ein bestimmtes Thema, welches sie schon die ganze Woche behandelt haben, über, das sie intensiver lernen.

Mir gefällt die Arbeit in der Landessonderschule Hirtenkloster sehr und ich lerne jedes Mal etwas Neues. Alle Lehrerinnen und Lehrer sind sehr nett und stehen mir immer zur Seite, falls ich Fragen habe. Die Kinder sind mir jetzt schon total ans Herz gewachsen und ich freue mich jeden Donnerstag sehr auf mein Praktikum.

Nina Neubacher, 3A

Mein Praktikum auf der Wachkomastation

Ich arbeite in der Albert Schweitzer Klinik in Graz auf der Wachkomastation. Menschen, die im Wachkoma sind, sind in einem schlafähnlichen Zustand und haben ihre Augen auch teilweise geöffnet. Sie können weder sprechen noch schlucken und haben starke Lähmungen.

Mein Tagesablauf auf der Wachkomastation sieht jeden Tag anders aus. Oft bin ich bei der Pflege und den Therapien mit dabei. Am späten Vormittag wird meistens mit den Wachkomapatientinnen und Wachkomapatienten gebastelt, wo ich ihnen dabei helfe. Beeindruckend finde ich, dass sich die Menschen im Wachkoma nicht äußern können, trotzdem alles mitbekommen, was um sie herum passiert. Ich hätte mir die Arbeit mit Wachkomapatientinnen und Wachkomapatienten ganz anders vorgestellt und kann für mich sehr viel mitnehmen. Jede Patientin und jeder Patient hat eine andere Geschichte, warum er oder sie auf der Wachkomastation ist und somit auch unterschiedliche Bedürfnisse. Das macht mein Praktikum auf der Wachkomastation so besonders. 

Lena Hirzer, 3A

 

Mein Praktikum im Marienkindergarten

Bei meinem Praktikum habe ich verschiedene Aufgaben, wie beispielsweise auf die Kinder aufzupassen, mit ihnen zu spielen oder einfach nur gemeinsam auf die Toilette zu gehen. Es hört sich zwar nicht sehr spannend an, doch es ist wirklich lustig und abwechslungsreich.

Zu Beginn meines Praktikums war ich sehr aufgeregt und ich wusste nicht genau, wie ich mich verhalten sollte, doch meine Betreuerin sagte zu mir, dass ich mich einfach zu den Kindern setzen und mit ihnen spielen sollte. Ich war sehr überrascht, dass die Kinder sofort so viel Vertrauen zu mir hatten, obwohl sie mich noch gar nicht kannten. Anfangs war es für mich noch schwierig, mir ihre Namen zu merken, da die meisten Kinder Migrationshintergrund haben. Doch nach ein paar Wochen habe ich mich eingelebt, die Namen gelernt und die Kinder ins Herz geschlossen. Mit ihnen auf der Wiese zu spielen oder auch einfach nur zu zeichnen, macht mir eine Riesenfreude. Langsam gewöhne ich mich auch an den Tagesablauf, der damit beginnt, dass alle Kinder morgens essen, dann einige turnen gehen (der Rest geht auf die Wiese) und dann alle zu Mittag essen, wobei da einige Kinder auch schon von ihren Eltern abgeholt werden. Ich habe auch eine kleine „Aufgabe“ bekommen und zwar muss ich bei den Portfolios, die die Kinder über all ihre Kindergartenjahre gestalten, die verschiedensten Zeichnungen ordnen und einsortieren, was sehr spannend ist, da man die Entwicklung der Kinder sieht.

Ich war immer schon sehr von Kindern angetan und dadurch bin ich auch sehr von meinem Praktikum im Kindergarten begeistert.

Larissa Reisinger, 3A

 

Mein Praktikum in der Privatklinik Sankt Radegund

Privatklinik St. Radegund

Diese Klinik ist für psychisch erkrankte Menschen und es gibt viele verschiedene Arbeiten, die in dem Haus verrichtet werden. Jedes Monat darf ich in einen anderen Bereich reinschnuppern. Im ersten Monat war ich bei der Rezeption und im zweiten Monat bei der Ergotherapie. In diesem Monat besuche ich die Pflege. Dort darf ich mit den Krankenschwestern zur Visite mitgehen. Zusätzlich erfahre ich dort, warum diese Menschen krank geworden sind und an welcher Erkrankung sie leiden. Außerdem darf ich mit einer Krankenschwester die Tabletten für die Patienten und Patientinnen einordnen.

Mir gefällt es in der Privatklinik sehr gut. Die Menschen, die dort arbeiten, sind sehr lieb und erklären mir alles. Außerdem finde ich es in der Privatklinik sehr spannend, da ich jedes Mal etwas Neues kennen und die Menschen verstehen lerne.

Lena Taibinger, 3A

 

 

Unterjähriges Praktikum im Haus der Generationen Eggersdorf bei Graz

Jeden Donnerstag hat man in der dritten Klasse die Möglichkeit und Chance einen Praktikumstag zu machen. Mein Arbeitstag beginnt um 8:00 Uhr und endet um 13:00 Uhr. Ich darf in die unterschiedlichsten Bereiche hineinschnuppern, da es meiner Praxisbetreuerin sehr wichtig ist, dass ich nicht nur Betten mache und Geschirr abwasche.

Das Altersheim wird in vier Farben eingeteilt (blau, rot, grün, und gelb) unabhängig von der Pflegestufe der Bewohnerin oder des Bewohners. Ich war bereits in allen Farbgruppen dabei und durfte auch bei der morgendlichen Pflege mithelfen, was nicht selbstverständlich. Außerdem darf ich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern an die frische Luft gehen und sie somit ein bisschen aus ihrem Alltag hinausholen. Mir bereitet es große Freude mich mit älteren Menschen zu unterhalten, weil ihre Ansichtsweisen zum Teil ganz anders sind und als die heutigen. Spannend finde ich auch, dass man die Menschen besser kennenlernt und somit auch besser versteht.

Es ist definitiv kein leichtes Praktikum, da ich mich auch mit dem Tod beschäftigen muss oder sollte, weil dieser auch zum alltäglichen Leben dort gehört. Dennoch kann man es auch als Ehre sehen, einen Menschen bis zu seinem Lebensende betreuen zu dürfen und versuchen seine bzw. ihre Zeit noch ein bisschen zu verschönern oder lebenswerter zu machen. Denn schlussendlich wünscht sich jeder Liebe und Geborgenheit.

Die Praktika speziell in Altersheimen sind auch für unsere persönliche Weiterentwicklung relevant, weil man lernt, dass Gesundheit und jeden Tag mit einem gesunden Gedächtnis aufzuwachen, nicht verständlich ist. Im Generationshaus sind nämlich viele Bewohnerinnen und Bewohner schwer dement und trotzdem scheinen sie zufrieden zu sein, was ich unglaublich berührend finde. Zusammenfassend kann man sagen, dass man die Welt und auch den Lebensabschnitt des Altwerdens besser versteht und es auch viel mehr schätzt gesund zu sein.

Mir persönlich bringt das Praktikum besonders viel für meine eigene Entwicklung. Ich lerne an meine Grenzen zu kommen und mich selbst dadurch besser kennen. Weiteres finde ich es auch wichtig, sich nicht nur mit den tollen Dingen des Lebens zu beschäftigen, sondern auch auf Bereiche zu schauen, wo Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen. Natürlich bin ich traurig, wenn jemand im Generationshaus verstirbt, aber das ist der Werdegang des Lebens und man fühlt sich auch gut, wenn man weiß, dass man der Bewohnerin oder dem Bewohner noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern durfte.

Laura Landgraf, 3A

 

 

Mein Praktikum im Mosaik-Familienentlastung

Ich mache zurzeit mein unterjähriges Praktikum im Mosaik in der Familienentlastung. In Österreich hat jede Familie mit zum Beispiel einem behinderten Familienmitglied Anrecht auf eine Familienentlastung. Diese kommt in den meisten Fällen zur Familie nach Hause und hilft bei anfälligen Dingen. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Arbeit, da ich schier alles mache wie zum Beispiel für die Familien einkaufen zu gehen, vorzulesen, im Haushalt mitzuhelfen, mit den Kindern zu spielen oder mich mit Pensionisten zu unterhalten. 

Letzten Donnerstag wurde im Mosaik auch eine Handarbeitsrunde veranstaltet, bei der alle Kundinnen und Kunden herzlich eingeladen waren. Man konnte neue Kontakte knüpfen und gemeinsam Zeit verbringen.

Zusätzlich arbeitet die Familienentlastung Mosaik mit der Wohnassistenz zusammen. Die ist für Menschen, die eine Beeinträchtigung haben und alleine leben und dabei unterstützt werden. Auch hierbei habe ich schon viele Erfahrungen sammeln können. Der Fokus liegt darauf, dass die Klientinnen immer selbstständiger werden und auch soziale Kompetenzen erlernen. Ich durfte bereits mit Blinden, Autisten, Querschnittsgelähmten und Menschen mit ADHS arbeiten. In meinem Praktikum gleicht kein Tag dem anderen und ich habe bereits einiges gelernt und freue mich auf meine nächsten Wochen im Praktikum.

Nina Possert, 3A