„Ein Herz für die Kleinsten“

Flashmob des Schulzentrums Caritas

 "Ein Kind ist Liebe, die Gestalt angenommen hat; es ist Glück, für das es keine Worte gibt; es ist eine kleine Hand, die dich zurückführt in eine Welt, die du schon vergessen hast."

 Am 22. April 2015 veranstaltete das Schulzentrum Caritas, mit 461 Schülerinnen / Schülern einen  Flashmob auf dem Grazer Hauptplatz, um auf die zunehmende Gewalt an kleinen wehrlosen Kindern aufmerksam zu machen.

"Schaffet die vielen Tränen der Kinder ab! Langes Regnen ist den Blüten schädlich; Kinder brauchen Erwachsene, um stark zu sein, also schaut nicht weg, wenn ein Kind weint."

  • © hlw

  • © hlw

  • © hlw

  • © hlw

Gleichzeitig wurde auch der Kinder und deren Eltern gedacht, die vor Krieg und Gewalt aus ihrer Heimat geflohen sind. Sie wussten nicht wohin ihre Reise ging und sie kamen in ihrem neuen Leben nie an, ihre Hoffnungen versanken mit ihrem Rettungsboot.

"Gewalt ist niemals die richtige Lösung !!!"

 Unterstützt wurden die Schülerinnen und Lehrerinnen des Schulzentrums von Caritas Direktor Dr. Franz Küberl, der mit sehr treffenden Worten  auf die Problematik der Gewalt an Kindern in allen Ländern aufmerksam machte.

"Wir sind Österreich , wir sind Steiermark, wir sind Syrien, wir sind Nigeria, wir sind ... ... ....

„Die Großen sollten eigentlich die Kleinsten beschützen“

 Auch von zahlreichen Politikern der Stadt Graz wurde dieses Projekt gefördert, allen voran Herr Landeshauptmann Mag. Voves, gefolgt von Landeshauptmann-Stv. Schützenhöfer und Bürgermeister Mag. Nagl, sowie Bürgermeister-Stv. Dr. Schröck, Landesrätin Dr. Vollath, Landesrat Dr. Buchmann, Landesrat Mag. Schickhofer und Stadträtin Rücker. Klubobfrau Jungwirth und Herr Stadtrat Hohensinner waren persönlich  beim Flashmob auf dem Hauptplatz anwesend.

Kultur Kontakt Austria, Conto Musicale, die Fa. Messer und Energie Graz haben uns ebenso unterstützt und von der RAIKA kamen alle 500 Rucksäcke, die die Schülerinnen für den Auftritt benötigten.

 Steiermark Heute und die Grazer Woche widmeten unserem Projekt ebenfalls einen Beitrag.

Das Lied "Mein Herz" zu unserer Performance kam von den Tagträumern. Sie haben es uns kostenlos für diesen Auftritt zur Verfügung gestellt und waren vom Flashmob so begeistert, dass ihn ihre Plattenfirma auf ihrer Facebook Seite gepostet hat.

"Schenken wir unser Herz den Kleinsten unserer Gesellschaft, denn sie vertrauen uns uneingeschränkt. Missbrauchen wir dieses Vertrauen nicht, sondern helfen wir den Kindern gesunde Wurzeln schlagen zu können."

 

"Ein Herz für die Kleinsten..." zeigte sich aber auch im Fächer übergreifenden Charakter, den dieses Projekt im Laufe der Entwicklung annahm. Die" Auftaktprobe" mit der Choreografin Rozalija Gregurek aus Wien, fand für alle Klassen des Schulzentrums Caritas schon im Dezember statt. Ab diesem Zeitpunkt wurde im Bewegung und Sportunterricht immer wieder für den tänzerischen Teil geprobt. Seit Ostern wurden dann alle 461  T-Shirts im Kreativen- Gestalten- Unterricht bemalt und mit den Klassenvorständen die Kärtchen mit den Botschaften der Schülerinnen beschriftet.  Am Ende wurde im Musikunterricht noch der Text zum Lied "Ich hör auf mein Herz" von Christina Stürmer geprobt, zu welchem wir unsere Luftballons steigen ließen.

 

Die wahren Helden abe, waren/ sind unsere Schülerinnen und Schüler,

die Eltern von morgen!

Jede und jeder von ihnen hat sich spontan dazu bereit erklärt, auch einen finanziellen Beitrag zum Tänzerischen zu leisten, um damit eine Institution zu unterstützen, die Kinder, denen Gewalt angetan wurde, betreut.

Sie haben auch die Rucksäcke, die beim Auftritt verwendet wurden, mit lebensnotwendigen Grundnahrungsmitteln und einem Spielzeug gefüllt, um sie Kindern, die durch Krieg und Gewalt aus ihrer Heimat fliehen mussten, eine kleine Freude zu bereiten.

Die Schulsprecherin und der Schulsprecher unserer beiden Schulen trugen beim Auftritt auf dem Grazer Hauptplatz Botschaften unserer Schülerinnen vor, die anschließend mit Luftballons hinausgeschickt wurden, um ganz klar NEIN zu sagen, NEIN zu Gewalt an wehrlosen Kindern. Und um zu zeigen, dass kein Kind, das durch Gewalt sterben musste, jemals vergessen wird.

"Gib mir deine Hände, ich werde sie halten, wenn du Angst hast.

Ich werde sie wärmen, wenn dir kalt ist. Ich werde sie streicheln, wenn du traurig bist.

Und ich werde sie loslassen, wenn du frei sein willst!"

 

Mag. Cornelia Hasler