Flüchtlingsheim in St. Peter

Gespannt und neugierig machten wir (1A +Frau Buchberger &Herr Pagger) uns auf den Weg zum Flüchtlingsheim in St. Peter. Die erste Überraschung war schon das Gebäude. Es war ein ganz normales Haus und von außen hätte niemand erkennen können, dass es sich hier um ein Flüchtlingsheim handelt. Auch innen war es sauber und freundlich eingerichtet. Also Vorurteil eins war damit schon beseitigt. Der Heimleiter Günter Jamnigg begrüßte uns mit Dounuts und zeigte uns ein Zimmer, danach erklärte er was z.B. das Dublin Verfahren ist, wieviel Flüchtlinge aufgenommen werden, was für Möglichkeiten Flüchtlinge bei uns haben und wieviele bei „ihm“ wohnen.

Was uns überrascht hat, war dass diese Menschen so gut wie nichts bezahlt bekommen. Das heißt ihre Smartphones, ihre Kleidung und ihr Essen müssen sie selber zahlen. Also stimmt es wiederum nicht, dass ihnen alles hinterhergeworfen wird…

Schockiert hat uns auch, als er uns erzählt hat, dass Frauen nicht in Österreich als z.B. Putzkraft arbeiten dürfen, allerdings dürfen sie sich prostituieren…

Auch einige Zahlen und sonstige Fakten waren neu für uns.

Es macht doch einen großen Unterschied, ob man nur von Dingen liest, oder ob man sich die Tatsachen angesehen hat.

Wir hoffen, dass sich mehr Menschen genauer informieren und nicht immer nur angebliche Fakten verbreiten…

Alles in allem war es ein sehr interessanter und lehrreicher Ausflug. Es ist immer toll, nicht nur im Unterricht darüber zu reden, sondern auch mal „live“ dabei zu sein.

 

Laura, Michelle & Alma, 1A

Heimleiter Günter Jamnigg mit Schülerinnen der HLW Sozialmanagement Graz
Heimleiter Günter Jamnigg mit Schülerinnen der HLW Sozialmanagement Graz