Gedenkstätte Mauthausen und Schloss Hartheim

Wir, die 4A und 4B, haben  am 12. Und 13. April  2016 die Gedenkstätten der NS-Verbrechen besucht.

In Begleitung von Frau Berghofer, Frau Gugenberger und Herrn Pagger bekamen wir am ersten Tag eine Führung durch das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen. Die Stimmung war  erdrückend, dennoch sind wir froh, das KZ besucht zu haben, das auch ein Mahnmal ist, um aus der Geschichte zu lernen. Gegen Abend durften wir mit Herrn Dr. Fiereder das Erlebte reflektieren. Am zweiten Tag besichtigten wir die Gedenkstätte Schloss Hartheim und das  Institut Hartheim.
Es herrschte eine ähnlich bedrückte Stimmung wie am Tag zuvor in Mauthausen. Die Gedenkstätte  schafft es durch die gut durchdachte Aufbereitung, die Opfer  - 30000 Menschen mit Beeinträchtigung - nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Das Institut Hartheim, ein Serviceanbieter  für Menschen mit Beeinträchtigung,  ist ein bewusstes Zeichen der Wiedergutmachung.

Der  Ausflug war wichtig, interessant und ergreifend. 

Martin Plank und Teresa Steurer, 4B

 

Ihr wart Menschen wie wir alle

Konntet nehmen und geben

Wurdet gebracht in eine Halle

Wo sie genommen euer Leben

 

Ihr wurdet „minderwertig“ genannt

Von Menschlichkeit keine Spur

Euch wurde euer Menschsein aberkannt

Sie meinten: „Wir arbeiten hier nur.“

 

Ihr konntet lieben, konntet lachen

Wart besonders und nicht zu verachten

Die Täter, die euch das angetan

Werden sie ihre gerechte Strafe erfahren?

 

Durch euren Tod gabt ihr uns das Zeichen

Wir können euer Leiden nicht mildern

Wir müssen für die Zukunft stellen die Weichen

Um solches  zu verhindern.

 

Martin Plank, Fabian Ricciardo

  • © HLW Sozialmanagement Graz

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