Der Versuch, mit 466 Wörtern etwas Unbegreifliches zu beschreiben:

"Ich kannte die Gedenkstätte schon – ich fand es trotzdem interessant. Ich weiß jedoch nicht, ob ich es gut oder schlecht finden soll, dass ich mich nicht so gut hineinversetzen konnte. Ich denke, das war eine „Schutzfunktion“ meines Körpers."

 

"Für mich war es eine sehr ausdrucksvolle Reise und es war sehr gut aufgebaut."

 

"Worte können nicht beschreiben, wie man sich fühlt, wenn man mitten im Areal steht und realisiert, dass vor ein paar Jahren genau hier unzählige Menschen ihr Leben verloren haben."

 

"Ich stand in der großen Dusche in einem Keller und dachte an all die Menschen, die vor mir dort stehen mussten."

 

"Ich konnte es nicht realisieren, was dort passiert ist. Erst im Bus habe ich alles begriffen."

 

"Ich wusste zwar was alles in Mauthausen passiert ist, konnte es aber nie richtig realisieren. Aber heute war die Stimmung und einfach alles so erdrückend für mich, dass es sich echt schwer und belastend anfühlte den gleichen Weg zu gehen wie die Insassen damals. Nach diesem Erlebnis bin ich der Meinung, dass JEDER mindestens einmal ein Konzentrationslager besichtigen soll, in der Hoffnung, dass sie gleich empfinden wie ich."

 

"Mich haben die Gedenktafeln sehr berührt, da sich mehr als 70 Länder daran beteiligten. Außerdem kann ich mir schwer vorstellen, dass die Gefangenen am Tag mehrmals die Todesstiege mit Steinen hinaufgegangen sind."

 

"Die Mauern sind hoch. Die Mauern wurden nicht nur zwischen Konzentrationslagern und der „Außenwelt“ gezogen. Sie wurden zwischen Menschengruppen, um Gefühle, Angst, um das Menschliche, das Individuum gebaut. Als ich das Gelände betrat, wurde die Mauer und unsere Augen, was hinter diesen Mauern geschah, geöffnet. Ich bin dankbar dafür."

 

...ein Denkmal für die Vergangenheit und ein Mahnmal für die Zukunft…

 

"Dass an solch einem Ort, der so eine düstere Vergangenheit hat, noch Blumen am Wegesrand wachsen können. Wenn grüne Blätter über die Betonböden fliegen, liegt tiefe Traurigkeit, aber ein surrealer Hoffnungsschimmer in der Luft…"

 

"Schon makaber, wie die Idylle dieses kleinen Ortes, die unfassbare Stille und Harmonie, durch die Unruhe, die durch den Wind ausgelöst wurde, durchquert wird. Als würde man durch den Wind die vielen aufgebrachten Seelen spüren und auf der anderen Seite die Vergebung durch die Sonnenstrahlen und die Blümchen."

 

"Es ist schrecklich und grausam, was da passiert ist, aber bemerkenswert und erinnernswert, dass viele Häftlinge trotz dieser Grausamkeit ihren Lebenswillen nicht verloren haben und noch lächeln konnten."

 

"Wir standen und warteten dort, wo sie damals standen und warteten, doch wir wussten, wir kommen hier wieder raus, wir können uns noch so sehr in deren Situation damals hineinfühlen, doch die wirkliche Grausamkeit und Brutalität werden wir nie verstehen."

Schülerinnen der 4B

  • © HLW Sozialmanagement Graz

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