Gegen das Vergessen!

Im Rahmen des Unterrichts in Geschichte und Politischer Bildung hat die 3A am 28. Mai die KZ-Gedenkstätte Mauthausen und am 29. Mai den Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim besucht. Dabei handelt es sich um die wichtigsten Gedenkstätten des NS-Terrors in Österreich.

Bei der Führung durch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen brachte uns unser Guide nicht nur die Geschichte des Konzentrationslagers näher, sondern anhand der Geschichte seiner eigenen Großeltern auch den Umgang der damaligen Bewohnerinnen und Bewohner der Orte Mauthausen und Gusen mit dem Lager und seinen Nebenlagern. So erfuhren wir von den unterschiedlichen Reaktionen auf das Lager, von den kleinen widerständigen Handlungen, aber vor allem von Gleichgültigkeit und Mittäterschaft. Diese tiefgehenden Eindrücke konnten die Schülerinnen am Abend im Zuge einer Reflexionsrunde austauschen und diskutieren.

Am zweiten Tag stand vor dem Vermittlungsprogramm im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim der Besuch im nebenangelegenen Institut Hartheim am Programm. Dort konnten sich die Schülerinnen ein Bild über die hervorragende Arbeit der Betreuungseinrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung und den dort lebenden Menschen machen.

Der Workshop im Schloss Hartheim, in dem zwischen 1940 und 1944 ca. 30.000 Menschen ermordet wurden, bildete den letzten Programmpunkt unserer zweitägigen Exkursion. Nach einer Führung durch die Ausstellung bekamen die Schülerinnen Arbeitsaufträge und konnten sich in Kleingruppen näher mit einzelnen Aspekten der Euthanasie sowie mit den Biographien der Täter und den Opfern beschäftigen. Nach einer anregenden Abschlussdiskussion ging es am späten Nachmittag zurück nach Graz.

Mag. Klaus Schinnerl

  • © HLW Sozialmanagement Graz

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