Schreiben gegen das Vergessen

Jeder Name ein Mensch,

eine Geschichte,

eine zerstörte Biografie,

ein vernichtetes Leben

 

66.000 Namen sollen an die ermordeten Jüdinnen und Juden erinnern.

 

In der Prater-Hauptallee sollen bis Ende Juni 2018 die Namen der 66.000 Todesopfer der Shoah mit weißer Schulkreide geschrieben werden. Von allen Namen werden mit einer analogen 16mm Filmkamera Einzelaufnahmen gemacht. Es entsteht ein Film von einer Stunde mit 24 Bildern bzw. Namen pro Sekunde.

 

120 Schülerinnen und Schüler waren am 27. Juni in Wien, um sich an dieser Aktion zu beteiligen. Sie haben eine Liste mit Namen erhalten, die sie mit Kreide auf die Prater-Hauptallee geschrieben haben.

"Es war sehr berührend, all diese Namen auf der Straße zu sehen. Beim nächsten Regen werden sie weggewaschen, wie es ihr Leben im 2. Weltkrieg wurde", meint die Schülerin Selina Pfeifer aus der 2A-Klasse.

www.schreiben-gegen-das-vergessen.at

Anneliese Buchberger

  • © HLW Sozialmanagement Graz

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