Schule in Corona-Zeiten

Die anfängliche Umstellung auf das E-Learning hat mir keine großen Probleme bereitet. Ganz im Gegenteil: Die Tatsache, dass man sich die Zeit und den damit verbundenen Aufwand selbst einteilen kann, empfand ich als eine gute Abwechslung zum sonst so strukturierten Schulalltag. Anfangs war ich auch noch hochmotiviert bei der Arbeit. Mit der Zeit (vor allem die letzten beiden Wochen) habe ich jedoch immer stärker gemerkt, wie sich die Situation und vor allem der Freundesentzug auf meine Motivation und meine Stimmung ausgewirkt haben. Man ist einfach ausgelaugt und braucht viel mehr Energie, sich wirklich hinzusetzen und an seinen teils sehr vielen und langen Arbeitsaufträgen zu arbeiten. Und ich kann mir gut vorstellen, dass ich nicht die Einzige bin, der es so ergangen ist.

Ich denke, dass Corona viele SchülerInnen vor unbekannte Herausforderungen gestellt hat (Zeitmanagement, Termine, Selbstständigkeit), aber gleichzeitig auch zum Nachdenken und Überdenken von eigentlich als selbstverständlich wahrgenommenen Dinge, wie sich mit FreundInnen treffen oder unseren Wohlstand, den wir aber gar nicht mehr als solchen wahrnehmen, gebracht hat.

Sarah Schellnast, 4A

 Schule während der Corona-Krise

 Für mich war die Umstellung auf das Home-Learning überraschend einfach. Da ich generell lieber allein arbeite und mir gerne meine Sachen selbst einteile, war Home-Learning immer schon eine Sache, die ich gerne ausprobieren wollte. Tatsächlich ging es mir damit sehr gut und ich war so motiviert, wie mich die LehrerInnen im Unterricht wohl noch kaum zu Gesicht bekommen haben. Zudem habe ich einen eher ungewöhnlichen Schlafrhythmus, denn abends/nachts lerne ich um einiges eifriger als vormittags. Und sollte einmal eine Frage aufgekommen sein, haben die LehrerInnen immer rasch geantwortet oder sind auf diese in eine Videokonferenz eingegangen.

Also zusammenfassend würde ich echt behaupten, dass mir das Lernen von zuhause aus sehr gutgetan hat und ich mir vorstellen könnte, auch weiterhin so zu arbeiten. Vor allem wenn ich wüsste, dass ich mich in meiner Freizeit mit meinen FreundInnen treffen darf.

Denise Konrath, 4A

 Corona-Reflexion

 Seit ungefähr 8 Wochen sind wir nun schon zuhause und voll im Home-Learning. Vermutlich hätte sich niemand gedacht, dass es so kommen würde. Zugebenermaßen war der Anfang echt schwierig für mich. Die Situation war verängstigend und einfach ein komplettes Neuland. Außerdem wusste niemand, was passieren wird, wie die „Schule von zuhause“ abläuft und vieles mehr... 

Mit der Zeit wuchs ich aber in die Situation hinein, sodass ich mir eine To-Do-Liste erstellt und alles nach der Reihe abgearbeitet habe. Es war definitiv eine neue Erfahrung, die auch viele positive Dinge mit sich brachte. Schließlich konnte ich ein bisschen länger schlafen, da mir das Pendeln erspart blieb. Ich konnte auch schon in aller Früh mit einem Morgenlauf starten.

Glücklicherweise waren auch unsere LehrerInnen sehr zuvorkommend und hilfsbereit, denn man konnte sie fast 24/7 kontaktieren, wenn es Probleme mit den Aufträgen gab. Zudem haben uns viele LehrerInnen motiviert und die Klasse wuchs durch die gegenseitige Unterstützung auch ein bisschen mehr zusammen.

Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die Schule im Herbst, denn sie geht mir sogar mehr ab als gedacht!

Laura Landgraf, 4A

 Schule in Corona-Zeiten

 Die Umstellung auf das Home-Learning ist mir nicht schwergefallen. Ich arbeite gerne alleine und selbstständig. Mir ist aufgefallen, dass ich viel produktiver bin, da ich mich besser konzentrieren kann. Ab und zu haben wir sehr viele Arbeitsaufträge bekommen, aber ich bin immer rechtzeitig fertig geworden. Meistens habe ich die Aufgaben am Vormittag erledigt, damit ich am Nachmittag Freizeit gehabt habe. Dort bin ich dann öfters laufen gegangen und habe mich viel draußen im Freien aufgehalten. Das Zuhause-Lernen hat mir großen Spaß gemacht, dennoch bevorzuge ich das „normale“ Lernen in der Schule, da die Lehrerinnen und Lehrer den Stoff erklären und man sich so manche Dinge besser merken kann.

Theresa Linhofer, 4A

 Wie war die Corona-Zeit für mich?

 Anfangs habe ich mir sehr schwergetan. Ich bin ein Mensch, der die tägliche Routine braucht und ohne diese bin ich verloren. Das habe ich sehr deutlich zu spüren bekommen. Ich war komplett gestresst, wusste nicht, wie ich das ganze meistern sollte. Dann wurde ich auch noch krank, was mich dann eine ganze Woche zurückkatapultierte.

Erholt habe ich mich erst nach Ostern, als das neue System eingeführt wurde und ich mir konsequent einen Wecker am Morgen stellte. Danach ging es bergauf. Ich hatte mehr Motivation und war strukturierter.

Ich habe lange gehofft, dass ich noch in die Schule gehen darf, um das Gelernte zu wiederholen und zu festigen. Jetzt habe ich mich mit dem eher traurigen Gedanken abgefunden und versuche das Beste daraus zu machen.

Philomena Matzer, 4A

 Schule in Corona-Zeiten

Ich war eigentlich immer der festen Überzeugung, dass wegen Corona die Schulen sicher nicht schließen werden oder nur sehr kurz. Deswegen ist das Home-Learning und Nicht-mehr-in-die-Schule-gehen-Dürfen für mich sehr überraschend gekommen. Die Umstellung von einem geregelten Schulalltag auf Heimunterricht war für mich am Anfang sehr stressig und anstrengend und da ich nicht die beste technische Ausstattung hatte, hat alles immer eine Ewigkeit gedauert. Aber die Wochen vergingen und ich habe mich immer mehr damit angefreundet, meine Aufgaben daheim zu erledigen. Auch durch die ständigen Nachfragen der LehrerInnen, ob man Hilfe benötige, und durch die Verbesserungen des Home-Learnings ist es mir am Schluss schon sehr leicht gefallen von daheim aus zu arbeiten. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon wieder sehr auf ein Wiedersehen mit meinen SchulfreundInnen und natürlich mit meinen LehrerInnen. Erst wenn man nicht mehr in die Schule gehen darf, lernt man die Schule zu schätzen. Ich bin sehr froh, wenn ich nach den Sommerferien wieder normal in die Schule gehen kann.

Nina Neubacher, 4A

 Schule während Covid-19

Wie oft hat man in den letzten Wochen gehört, dass neue Verordnungen vom Ministerium kommen? Wie viele Arbeitsaufträge hatten die SchülerInnen während der Zeit der Home-School zu erledigen? Wie viele Stunden verbrachten die Menschen vor ihren Bildschirmen? – Ein Wort reicht, um all diese Fragen zu beantworten: Viele!

Uns wurde gesagt, dass wir vier Wochen, also bis zu den Osterferien, von zuhause aus lernen müssen. Dann kam eine Verlängerung dieser Verordnung, bis es schließlich geheißen hat, dass wir mit 18. Mai wieder Schule - live und in Farbe - erleben dürfen. Zwei Tage darauf: „Keine Schule mehr für euren Jahrgang, außer ihr wollt eine Prüfung ablegen, da ihr ohnehin nur bis Ende Mai Schule hättet.“

Zurzeit besuche ich also den 4. Jahrgang von zuhause aus. Ob es mich stört, das Schuljahr heuer nicht wie gewohnt abzuschließen? Ganz ehrlich: nicht sonderlich! Anfangs habe ich meine Zeit gebraucht, um mich in der Online-Schule zurechtzufinden, aber nach ein bis zwei Wochen hatte ich den Dreh raus. Ich habe begonnen meine Woche zu planen und mir alle Arbeitsaufträge aufzuschreiben, um nicht den Überblick zu verlieren. Dieser war nämlich am Beginn ein wenig nebelig, da es keine einheitliche Übermittlung der Arbeitsaufträge gab.

Wie es in der Natur eben ist, wurde aber auch dieser Himmel immer klarer! Denn nach den Osterferien wurde uns SchülerInnen ein neues Konzept für die Arbeitsaufträge, Wochenstunden und Videokonferenzen vorgestellt. Durch dieses Konzept fing sogar noch die Sonne am Home-School-Himmel zu scheinen an! Alles war viel übersichtlicher und ich denke, dass es die Arbeit für die LehrerInnen auch erleichterte, auch wenn es am Anfang noch kleine Schwierigkeiten gab.

Das Zuhause wurde nun für ein paar Stunden pro Tag zur Schule. Doch wie sieht es mit den Lerninhalten aus, da wir uns vieles selbst beibringen und erarbeiten mussten? Meiner Meinung nach konnte man sich so besser auf Fächer konzentrieren, die man wirklich gerne hat. Also lernt man diese auch lieber und gut, die Wiederholung fehlt aber trotzdem ein wenig. Bei Fächern, in denen man eventuell schon vor der Pandemie Probleme hatte, musste man also noch mehr tun, um alles zu verstehen. Unsere LehrerInnen haben uns aber immer gut bei Fragen weitergeholfen!

Ein großes Thema in meiner Klasse: Das Sommerpraktikum! Einige wären ins Ausland gegangen, einige hätten in Kindergärten und Pflegeheimen gearbeitet, doch vielen sind lauter Absagen, auch sehr kurzfristige, ins Postfach getrudelt. Doch durch den Bescheid des erweiterten Spektrums der Arbeitsmöglichkeiten und der Zusammenarbeit mit Lehrpersonen und SchülerInnen fällt es uns leichter, auch in schwierigen Zeiten ganz kurzfristig noch ein Praktikum zu bekommen. Ich persönlich hätte zwei Monate Praktikum gehabt, doch übrig geblieben ist wegen Covid-19 nur eine Woche! Ich gab aber nicht auf und nun habe ich sogar drei Monate!

Abschließend möchte ich ein großes Dankeschön an alle LehrerInnen und den Direktor verkünden, da sie alle sehr viel in kurzer Zeit geschafft haben. Die Korrekturen sind schnell retour gekommen und wir wurden definitiv nicht allein gelassen. Ebenso einen Dank an das Sekretariat.
Ich hoffe auf ein Wiedersehen im Herbst und wünsche allen einen schönen Sommer!

Selina Pfeifer, 4A

 Schule in der Corona-Zeit

Corona war für die meisten von uns sehr überraschend. Die Umstellung auf Home-Learning war anfangs ziemlich schwer und ich habe mich persönlich überfordert gefühlt. Doch als die Abgabefrist von Montag bis Freitag eingeführt wurde, konnte ich mir alle Arbeitsaufträge gut einteilen. Ich habe mir eine App heruntergeladen, um mir dort alle Arbeitsaufträge zu notieren und mir einen guten Überblick darüber zu verschaffen, was zu tun ist. Abschließend lässt sich sagen, dass Home-Learning zwar eine gute Lösung für diese Pandemie ist, ich jedoch lieber in die Schule gehen würde. Da merkt man erst, wie man die Schule und seine FreundInnen tatsächlich vermisst.

Pamina Seiler, 4A

 Meine Covid-19-Erfahrungen

Ich persönlich denke, dass die Zeit rund um Covid-19 mir einige neue Erfahrungen gebracht hat. Davor war sowohl mein Leben als auch mein Alltag ziemlich durchgeplant. Termine und Treffen mit FreundInnen habe ich schon zwei Wochen davor ausgemacht, um alles unter einen Hut zu bringen. Für Spontanität war da kein Platz mehr. Plötzlich wurde das alles umgeworfen und statt unzähligen Plänen hatte ich unendlich viel Zeit, die ich mit Dingen füllen konnte, die ich sonst nie getan habe, weil mir die Zeit gefehlt hat. Egal ob stundenlanges Telefonieren, malen, Sprachen lernen oder Computerspiele spielen oder das etwas andere Knüpfen von Sozialkontakten. Anfangs hat mich der Gedanke sehr belastet, dass ich jetzt wochenlang zuhause sitze und eigentlich nichts zu tun habe. Aber nach einer Woche ist es mir von Tag zu Tag besser gegangen und ich habe meinen eigenen Tages- und Schlafrhythmus entwickelt, der ohne Covid-19 definitiv nicht alltagstauglich gewesen wäre.

Die Umstellung auf E-Learning habe ich, bis auf die fehlenden Sozialkontakte, als entlastend empfunden. Ich arbeite gerne mit dem Computer und arbeite Dinge einfach schneller ab, da ich jetzt selbst entscheiden kann, ob ich Meinungsreden um 10 oder 22 Uhr verfassen möchte. Auch habe ich festgestellt, welche Art von Übungen und Aufgaben mir wirklich weiterhelfen und mich stofflich unterstützen und was ich eher mache, weil ich es halt machen muss.

Generell habe ich mir durch E-Learning viel Zeit erspart, in der ich im Schulalltag eher nur gewartet hätte. Allerdings muss ich sagen, dass mir sowohl das Persönlich-durch-LehrerInnen-unterrichtet-Werden als auch das Lernen und die Zeit in der Schule mit meinen FreundInnen gefehlt hat.

Schlussendlich denke ich, dass eine Mischung aus E-Learning und dem Unterricht, den wir bisher hatten, die ideale Lösung für mich wäre, da das meiner Meinung nach zukunftsorientierter ist.

Hoffentlich haben wir aus der derzeitigen Situation gelernt und nehmen vieles nicht mehr als selbstverständlich. Vielleicht war das ja auch der Anfang und eine Chance, das Schulsystem etwas zu verändern.

Cosma Tieber, 4A

Schule in Corona-Zeiten

Das Coronavirus hat uns allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eine ganz neue, ungewöhnliche und eigenartige Situation für jeden von uns. Auch das Schulleben hat sich verändert. Vom einen auf den anderen Tag heißt es plötzlich: Home-Learning? Was jetzt?

In mir hat das ziemlichen Stress ausgelöst. Wie soll ich mit dieser außergewöhnlichen und noch nie dagewesenen Situation umgehen? Ein neues „Schulleben“, die meiste Zeit vorm Computer sitzen, um die Arbeitsaufträge gut zu erledigen. – Für mich keine leichte Aufgabe, da ich es hasse, so viel Zeit vorm Computer zu verbringen. Der Stress hat mich in der Zeit des Home-Learnings jeden Tag aufs Neue verfolgt, da ich mir die Zeit selber gut einteilen musste, um alles zu erledigen.

Ich freue mich sehr darauf, wenn der „normale“ Schulalltag wieder zu uns gefunden hat, wir alle wieder zusammen in der Klasse sitzen, lernen und lachen. Ich vermisse die gemeinsamen eigentlich doch sehr schönen und vielen Stunden in der Schule.

Lena Hirzer, 4A

Reflexion Home-School

Ich finde, dass die Corona-Zeit mir und bestimmt vielen anderen gezeigt hat, dass man wieder lernen muss, sich mit Kleinigkeiten zufrieden zu geben und diese zu schätzen. Ich habe persönlich viel mehr Zeit für die Dinge gehabt, für die ich während der normalen Schulzeit keine finde. Zum Beispiel habe ich viel mehr Gitarre gespielt und gesungen, was mir viel Freude und Motivation während der schweren Zeit gegeben hat. Ich habe vor allem am Anfang der Quarantäne viel darüber nachgedacht, dass es uns Menschen in Österreich sehr gut geht. Man lernt wieder, Kleinigkeiten zu schätzen, wie zum Beispiel sich mit Freundinnen und Freunden treffen zu können. Viele Kleinigkeiten, über die man sich vor der Corona-Zeit ärgerte, sind während der Quarantäne zu unnötigen und irrelevanten Gedanken geworden. Das Bewältigen der Arbeitsaufträge und Home-School generell habe ich sowohl positiv als auch negativ empfunden. Natürlich macht es mehr Spaß und Freude, wenn man gewisse Aufgaben im Real Life mit seinen KlassenkollegenInnen erledigen kann, anstatt sie nur über das Handy zu sehen und mit ihnen zu reden. Insgesamt bin ich sehr froh, dass sich die gesamte Situation gelockert hat, jedoch muss man trotzdem aus Respekt der Risikogruppe gegenüber vorsichtig sein.

Katharina Finster, 4A

Schule in Corona-Zeiten

Die Umstellung auf das Home-Learning bzw. Home-Schooling fiel mir anfangs nicht ganz so einfach. Eine komplett neue Art von Schule, des Lernens und der Zeiteinteilung kamen auf mich zu, alles prasselte auf mich ein und ich brauchte ehrlich gesagt ein bisschen, bis ich mich einfand und sich alles eingespielt hat. Doch schon bald gewöhnte ich mich daran. Diese Art des Lernens hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Zum einen bleibt es mir überlassen, wann mein neuer Schulalltag beginnt, wann Pausen eingelegt werden, wie lange diese dauern und wie lang ich mich insgesamt mit Schulischem auseinandersetzen möchte – Tag für Tag. Zum anderen fordern diese Freiheiten jedoch auch eine Menge an Planungsarbeit und Zeitmanagement.

Celine Mitterbacher, 4A

Schule in Corona-Zeiten

Ich konnte mir am Anfang nicht vorstellen, wie die Online-Schule funktionieren sollte und war in der ersten Woche auch ziemlich überfordert. Alle LehrerInnen haben verschiedene Plattformen genutzt und die Aufgaben mussten alle in verschiedenen Zeiträumen erledigt und abgegeben werden, was sehr verwirrend war. Als dann das neue System begonnen hat (Arbeitsaufträge von Montag bis Freitag), wurde alles etwas einfacher und weniger chaotisch. Jedoch waren es trotzdem sehr viele Arbeitsaufträge, von denen die meisten sehr aufwändig waren. Alles in allem hat das Home-Schooling relativ gut geklappt, abgesehen von den einen oder anderen Internet- oder Mikroproblemen bei den Videokonferenzen. Die Kommunikation mit den LehrerInnen funktionierte (meistens) einwandfrei. Ich fand es auch gut, dass wir innerhalb der Klasse oder der Gruppe immer aufeinander zählen konnten und dass wir uns bei kleinen Problemen gegenseitig geholfen haben.

Elena Raith, 4A

Home-School

Da ich sehr gerne mit Computer und dem Internet arbeite, hatte ich kein Problem mit der technischen Umstellung. Anfangs war es sehr stressig, da die LehrerInnen oft große und komplexe Arbeitsaufträge gegeben haben. Dies hat sich jedoch nach zwei bis drei Wochen eingependelt. Man konnte sich so alles gut selber einteilen und selbst entscheiden, wann man welchen Arbeitsauftrag erledigt. Man konnte sich so viel Zeit dafür nehmen wie man brauchte und musste sich nicht stressen. Allerdings habe ich trotzdem gemerkt, dass ich mir den Stoff leichter merke, wenn es eine Lehrerin bzw. ein Lehrer erklärt.

Larissa Reisinger, 4A

Schule in Corona-Zeiten

Anfangs war es ein Schock, als es plötzlich hieß, dass wir bis Ostern zu Hause bleiben. Wir konnten es alle kaum fassen und es war für uns nur schwer vorstellbar, wie das funktionieren sollte. Doch besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen und so konnten sogar jene, die die Technik zuvor mieden, wo es nur ging, bald gut damit arbeiten. Wir alle mussten uns erst einstellen, doch bis zum Ende des Schuljahres war die Kommunikation über Teams einwandfrei gegeben. Auch wenn dieses Schuljahr nicht den Nährwert hatte, den eines hat, das nicht im Homeschooling stattfindet, haben wir alle doch viel gelernt: einerseits, dass es immer auch anders geht und immer eine Lösung gefunden werden kann und andererseits auch über uns selbst, über Selbstmanagement und Organisation.

Laura Ruprecht, 4A

Schule in Corona-Zeiten

Die Umstellung auf das Home-Learning war am Anfang ein bisschen chaotisch. Manche LehrerInnen überhäuften uns mit Arbeitsaufträgen, andere wiederum verschonten uns. Teilweise kam mir vor, dass die LehrerInnen noch nicht ganz wussten, in welchen Ausmaß sie uns Arbeitsaufträge geben sollten. Als dann die Regelung kam, dass alle LehrerInnen bis zu einer gewissen Uhrzeit alles ausgesendet haben mussten, wurde alles koordinierter. Generell fand ich das Home-Learning nicht schlecht, aber wenn man eine Frage hat, kann man weder die Sitznachbarin noch die Lehrerin bzw. den Lehrer direkt fragen. Es fehlten einfach die sozialen Kontakte.

Sauseng Celina, 4A

Schule in der Corona-Zeit

Abstand. Auf einmal mussten wir alle Abstand halten: Abstand zueinander, Abstand von Alltäglichem sowie Abstand von der Schule. Diese abrupte Einschränkung war anfangs vor allem für uns SchülerInnen ungewohnt und somit Neuland. Natürlich erging es nicht nur uns SchülerInnen so, sondern auch allen unseren LehrerInnen sowie unserem Herrn Direktor. Ich persönlich habe mich recht schnell an die neue Situation gewöhnt und versucht das Beste daraus zu machen. Vor allem die ersten Wochen waren noch etwas chaotisch bezüglich Arbeitsaufträgen, Feedback der Aufgaben sowie der Abgabe der Übungen. Doch im Laufe der Zeit hat sich alles eingependelt und ich habe bemerkt, dass vor allem im Home-Learning das Zeitmanagement sowie die Selbstorganisation ausschlaggebend sind. Durch diese zwei Faktoren war es mir möglich alle Aufgaben zeitgerecht und möglichst stressfrei zu erledigen. Häufig war dann aber noch der Aspekt „Motivation“ ein Thema für sich… Manchmal habe ich mir daheim etwas schwergetan, mich zu motivieren, wenn ich den ganzen Tag in meinem Zimmer meine Arbeitsaufträge zu erledigen hatte und zugleich den blauen Himmel und meinen Garten durch mein Fenster sah. Schlussendlich habe ich mich aber dann nach ein paar Wochen an das Home-Learning gewöhnt und ich glaube, ich habe dieses recht gut gemeistert. Trotzdem freue ich mich jetzt umso mehr auf die langersehnten Sommerferien.

Lilo Sitte, 4A

 Home-Learning: Meine Erfahrungen

Die Umstellung zum Home-Learning ist mir anfangs sehr schwergefallen. Der gewohnte Rhythmus war weg, man durfte seine FreundInnen nicht mehr sehen und hatte praktisch keine sozialen Kontakte mehr, außer per Skype und mit seiner Familie. Zudem war der Umstieg sehr chaotisch, denn die Arbeitsaufträge kamen alle irgendwann und waren alle bis irgendwann. Jedes Mal, wenn man einen Auftrag erledigt hatte, kamen gefühlt zwei neue dazu. Zudem ist man nicht nur alleine zuhause, sondern auch die Familie. Was das Konzentrieren etwas schwieriger macht, wenn man jede halbe Stunde Besuch von seinem kleinen Bruder bekommt.

Doch mit der Umstellung auf Teams wurde vieles besser. Der gewohnte Rhythmus war, zumindest im Ansatz, wieder da. Denn man wusste, wann die Aufträge kommen und bis wann sie sind. Doch wer jetzt denkt, dass wir zuhause nichts zu tun hatten, liegt vollkommen falsch. Denn wir hatten sehr viel zu tun, manchmal fast nicht schaffbar.

Schlussendlich hat man sich mit der Zeit sehr daran gewöhnt, dass es sogar schon komisch ist, wieder andere Menschen zu sehen als die, die mit einem unter einem Dach wohnen. Es war ein Erlebnis, diese Art von Schule auszuprobieren und ich will es nicht missen, aber ich freue mich auch schon wieder sehr, im Herbst in die Schule zu gehen und alle MitschülerInnen und LehrerInnen zu sehen.

Laura Sitzenfrey, 4A

Schule in Corona-Zeiten

Am Anfang war es eine große Umstellung plötzlich alle Schulübungen von zuhause aus zu erledigen. Am schwierigsten war die Zeiteinteilung in der ersten Woche, doch nach kurzer Zeit konnte man sich sehr gut zurechtfinden. Als wir die Arbeitsaufträge über verschiedene Plattformen zugeteilt bekamen, war es eine große Herausforderung, einen Überblick zu bewahren. Die einheitliche Umstellung auf Teams erleichterte so einiges. Die Kommunikation via Videochat war eine große Erleichterung für alle. Somit konnten uns die LehrerInnen den Stoff viel besser beibringen und Fragen konnten viel schneller geklärt werden. Anfangs war es eine große Herausforderung, sich konsequent hinzusetzen und die Aufträge zu erledigen, doch nach einer Zeit konnte man sich gut an diese Unterrichtsform gewöhnen. Im Großen und Ganzen ist das Arbeiten auf diese Weise sehr gut gegangen und ich konnte dadurch keine Nachteile erfahren.

Larissa Suppan, 4A 

Schule in Corona-Zeiten

Mir ist es während dieser Zeit recht gut gegangen. Ich habe herausgefunden, dass meine Selbstorganisation sehr gut funktioniert. Sich die Zeit selbst einzuteilen, hat viele Vorteile, da man zu den Zeitpunkten lernen kann, die für einen passen. Das einzige Problem war das Internet, da ich öfters Probleme damit bei Videokonferenzen und Aufgaben hatte. Die Abhängigkeit davon war sehr anstrengend. Zudem muss ich sagen, dass ich zwischendurch sehr froh darüber war auch mit Heften und Büchern zu arbeiten, weil es am Computer viel anstrengender ist. Zudem ist es in manchen Fächern, wie zum Beispiel in Mathe, sehr schwer ohne LehrerIn.

Die Zeit war eine interessante Erfahrung, jedoch freue ich mich wieder auf die normalen Schultage und hoffe, dass im neuen Schuljahr alles wieder in Ordnung ist und die Schule ohne Home-Schooling stattfindet.

Jasmin Tomasch, 4A

Schule in Corona-Zeiten

Mir hat es in den letzten Wochen zuhause sehr gut gefallen. Besonders schön war, dass ich mir meine Zeit frei einteilen konnte. Zwar habe ich manche Arbeitsaufträge, die ich nicht so gerne erledigen wollte, aufgeschoben, aber es ging sich immer gut aus, meine Aufgaben pünktlich abzugeben. Ich hatte auch viel mehr Zeit, um Sport zu machen und mich gesünder zu ernähren. Ich ging fast jeden Tag wandern, das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Schön war auch, dass ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen konnte. Ich unterhielt mich viel öfter mit meinen Geschwistern oder mit meinen Eltern. Für mich waren die letzten Wochen wie eine Art Pause, in der alles stillstand. Die Zeit war sehr erholsam.

Eva Tändl, 4A