Barrierefreie Gemeinden - Lehrausgang Sozialmanagement

Als Abwechslung zum Distance Learning vor den Computerbildschirmen haben wir uns im Sozialmanagement-Unterricht unsere Gemeinden näher angeschaut, um Barrieren und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen aufzudecken. 

Barrierefreiheit im Bezirk St. Peter

Bei meinem Spaziergang durch Graz St. Peter habe ich heute die Behindertenfreundlichkeit meines Bezirkes unter die Lupe genommen. Neben Behindertenrampen, wie zum Beispiel bei der Post oder der St. Peter Volksschule, gibt es auch bei den meisten Ampeln, die ich angesehen habe, Bodenrillen, Signale und tastbare Schilder. Die Gehsteige sind breit und nicht uneben. Die St. Peter Pfarrkirche ist für Behinderte leicht begehbar. Ein besonderer Sitzplatz wird auch angeboten. In der St. Peter Volksschule gibt es einen Lift, den eingeschränkte Menschen benützen können. In (Lebensmittel-)Geschäften ist das Personal sehr nett und hilft gerne.

Im Großen und Ganzen ist mein Bezirk sehr behindertenfreundlich.

Anna Formanek, 3A

Barrierefreiheit in Voitsberg

Auf meinem Spaziergang durch meinen Heimatort Voitsberg wurde ich auf verschiedene Barrieren aufmerksam, die Menschen mit einer Beeinträchtigung nur schwer überwinden können. 

Als erstes Beispiel habe ich den Haupteingang des Wohnhauses meiner Oma gewählt. Wie man sieht, muss man sechs Stufen überwinden, um ins Haus zu kommen. Da in dem Haus hauptsächlich alte Menschen wohnen, ist es für diese schon schwer die Treppe zu überwinden. Würde jemand zum Beispiel auf einen Rollstuhl angewiesen sein, hätte diese Person praktisch keine Möglichkeit ins Haus zu kommen. Dann müsste man sich um die Anbringung eines Treppenschrägaufzugs oder ähnliches kümmern. Dieses Problem besteht leider auch bei der Sparkasse und der Apotheke. 

Bei der Bezirkshauptmannschaft hat man schon beim Bau daran gedacht und entsprechende Vorkehrungen getroffen. 

Wenn man die größte Kreuzung im Stadtzentrum überwinden möchte, gibt es einen Anforderungstaster mit lautem Tonsignal (z. B. für einen Mensch mit Sehbehinderung). Keine 100 Meter weiter ist leider ein Zebrastreifen ohne Ampel und Anforderungstaster. Schon als „normaler“ Mensch muss man dort sehr gut aufpassen, denn es fahren dort sehr viele Autos und LKWs. 

Beim Eingang zum Arzt gibt es leider keine Abschrägung der Gehsteigkante dafür aber einen automatischen Türöffner. 

Wenn man öffentliche Verkehrsmittel nutzen möchte, kann man sich am Bahnhof die Abfahr-/Ankunftszeiten ansagen lassen. Fährt man mit dem Bus gibt es jedoch nur einen Fahrplan aus Papier. 

Fabiola Burgstaller, 3A